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Hedgefonds häufen Rekord-6,6-Billionen-USD-Leverage bei Treasuries an, Regulierer warnen vor Risiko von Zwangsverkäufen
Laut Aufsichtsbehörden einschließlich der Federal Reserve und der Bank of England haben Hedgefonds einen Rekord von 6,6 Billionen US-Dollar an Leverage aufgebaut, um Wetten auf US-Treasuries zu finanzieren; Short-Positionen in Treasury-Futures haben historische Höchststände erreicht. Der IMF-Bericht vom April 2026 wies darauf hin, dass einige Hedgefonds zu „systemrelevanten“ geworden seien, was bedeutet, dass die Belastung einzelner Akteure das breitere Finanzsystem destabilisieren könnte. Torsten Slok, Chefvolkswirt bei Apollo Global Management, warnte, dass ein zwangsweiser Abbau „Schockwellen“ durch die Märkte für festverzinsliche Wertpapiere übertragen könnte.
Hedgefonds kontrollieren nun 8 % bis 10,3 % des -Billionen US-Treasury-Markts, vor allem über den „Basis-Trade“, der Preislücken zwischen Futures und Kasse gegeneinander ausgleicht. Der Leverage wird über Pensionsgeschäfte (Repos) und Prime-Brokerage-Deals finanziert, oft mit Null-Anforderungen an Sicherheiten, wodurch Positionen extrem empfindlich auf Zinserhöhungen oder Margin Calls reagieren. Die Prime-Brokerage-Kredite haben 3,2 Billionen US-Dollar erreicht und sich seit 2022 verdoppelt.
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