Polymarket: Die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands im Iran liegt nur bei 3 %, steigende Ölpreise lassen die Entwicklung von Bitcoin unter Druck geraten

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Gate News-Nachricht: Prognosedaten des Marktes zeigen, dass sich die Erwartungen rund um die iranischen Waffenstillstandsverhandlungen deutlich ins Negative gedreht haben. Polymarket, gestützt auf neueste Wahrscheinlichkeiten auf Basis von über 103 Millionen US-Dollar Handelsvolumen, zeigt, dass die von Donald Trump gesetzte endgültige Frist für Dienstag mit einer Erfolgsquote von nur 3% erfolgreich sein wird; der Markt ist sich nahezu einhellig einig, dass kurzfristig kaum eine Einigung erzielt werden kann.

Aus Sicht des Fortschritts im Spiel hat der Iran den 45-Tage-Waffenstillstandsplan abgelehnt, der durch das Vermitteln Pakistans sowie die Beteiligung von Ägypten und Türkei vorangetrieben werden sollte, und stellt stattdessen längere politische und wirtschaftliche Bedingungen, darunter die Aufhebung von Sanktionen und ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten. Trump hat derweil ausdrücklich erklärt, dass die entsprechende Reaktion „nicht akzeptabel“ sei, und beharrt darauf, dass der ursprünglich festgelegte Zeitplan unverändert bleibt, wodurch der Verhandlungsspielraum weiter schrumpft.

Auch die zeitliche Struktur der Prognosemärkte spiegelt wider, dass der Konflikt möglicherweise länger andauern könnte. Die Daten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Waffenstillstand bis zum 15. April nur etwa 15% beträgt, bis Ende April auf 29% ansteigt und erst bis zum 30. Juni nahe 59% erreicht. Gleichzeitig liegt die Kontraktwahrscheinlichkeit für die Wiederaufnahme der Schifffahrt durch die Straße von Hormus nur bei 14%, was darauf hindeutet, dass das Risiko von Unterbrechungen im Energiestransport weiterhin sehr hoch eingepreist ist.

Die Energie-Markt-Erwartungen ziehen synchron an. Eine weitere Prognose dazu, ob WTI-Rohöl im April die Marke von 120 US-Dollar erreicht, hat eine prognostizierte Wahrscheinlichkeit von 77% erreicht; das deutet darauf hin, dass Händler allgemein darauf setzen, dass der Ölpreis auf hohem Niveau bleibt. Vor diesem Hintergrund sieht sich das globale makroökonomische Umfeld zusätzlichem Druck durch die Überlagerung von Inflations- und geopolitischen Risiken ausgesetzt.

Auch der Krypto-Markt ist von den Ausstrahlungseffekten betroffen. Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum stehen in Phasen, in denen die Risikobereitschaft sinkt, unter Druck, und Gelder fließen stärker in traditionelle sichere Häfen wie Gold und Energie. Wenn sich die Dauer des Konflikts länger als erwartet hinzieht, werden makroökonomische Liquidität und Veränderungen der Marktstimmung weiterhin wichtige Variablen für die Preise kryptografischer Vermögenswerte sein.

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