BlockBeats Meldung, 14. Februar: Laut Business Insider berichtete ein Strategieberater von Ned Davis Research in einem Bericht an Kunden in diesem Monat, dass Bitcoin trotz des massiven Verkaufs in den letzten Monaten weiterhin einem Abwärtsrisiko ausgesetzt ist.
Der leitende Themenstratege von Ned Davis Research, Pat Tschosik, sowie Analyst Philippe Mouls stellten fest, dass anhand der Analyse vergangener Bitcoin-Abwärtszyklen, falls sich der aktuelle Bärenmarkt zu einem umfassenden „Kryptowinter“ entwickelt, der Rückgang von Hochpunkt zu Tiefpunkt voraussichtlich 70 % bis 75 % betragen wird, was den Bitcoin-Preis auf möglicherweise 31.000 US-Dollar drücken könnte.
Derzeit ist Bitcoin um 44 % niedriger als sein Hoch im Oktober letzten Jahres. Ein Rückgang auf die Marke von 31.000 US-Dollar würde bedeuten, dass der Kurs von den aktuellen Niveaus aus um weitere 55 % fallen könnte.
Tschosik und Mouls ergänzten, dass die Daten zeigen, dass seit 2011 die durchschnittliche Abwärtsbewegung in Bitcoin-Bärenmärkten bei 84 % lag, mit einer durchschnittlichen Dauer von 225 Tagen. Seit dem Hoch im Oktober letzten Jahres sind jedoch nur 129 Tage vergangen.
Allerdings wiesen die beiden Analysten auch darauf hin, dass ein „Kryptowinter“ nicht zwangsläufig eintreten muss. Im Vergleich zur Vergangenheit verfügt Bitcoin derzeit über mehr institutionelle Käufer, was für eine größere Stabilität der Preise sorgen könnte. „Wenn man historische Daten betrachtet, zeigt sich, dass die Rückgänge während Winter- oder Großbärenmärkten mit der Zeit etwas abnehmen. Wir glauben, dass dieser Trend anhalten wird“, erklärten sie in Bezug auf ihre Preisprognosen.
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