Durch X-Blockierung API, Crypto Twiter „InfoFi“ tritt in die Geschichte ein, Kaito fällt um über 20%

ChainNewsAbmedia
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Trotz der neuesten Funktionen-Leaks von X wird gemunkelt, dass der Handel mit Aktien und Kryptowährungen auf der Plattform bereits nächsten Monat möglich sein könnte. Doch viele Crypto Twitter Konten berichten, dass ihre Inhalte weniger Reichweite erzielen. X-Produktleiter Nikita Bier äußerte sich dazu: Seit Oktober letzten Jahres verbreitet sich intern die falsche Annahme, dass man durch tägliche Masseninteraktionen und wilde Antworten das Kontowachstum aufrechterhalten könne. Dies führt dazu, dass viele Krypto-Accounts täglich hunderte minderwertige Inhalte posten und beantworten, etwa durch wiederholtes „GM“ (Good Morning) oder Teilnahme an sinnlosen Diskussionen.

(Kann man im nächsten Monat auf Twitter US-Aktien und Kryptowährungen handeln? X (Leaked neue Twitter) Funktionen)

In den frühen Morgenstunden kündigte X an, die API des InfoFi-Platforms zu sperren, woraufhin Kaito, Cookie und andere Coins um über 20 % fallen. Kaito kündigte sofort die Einstellung der Kaito Yaps Funktion an und setzt künftig auf plattformübergreifende Marketing-Tools wie (Instagram, Youtube) mit Kaito Studio.

X-Produktleiter: CT stirbt durch ständiges Posten minderwertiger Inhalte

In letzter Zeit berichten mehrere Crypto Twitter (CT) Konten, dass ihre Reichweite ohne klare Verstöße plötzlich stark sinkt oder kaum noch Traffic generiert wird. Das löst hitzige Diskussionen in der Community aus, ob Xs Algorithmus gezielt Krypto-Inhalte unterdrückt.

Nikita Bier antwortete: Seit Oktober letzten Jahres verbreitet sich intern die falsche Annahme, dass tägliche Masseninteraktionen und wilde Antworten das Kontowachstum sichern. Das führt dazu, dass viele Krypto-Accounts täglich hunderte minderwertige Inhalte posten, etwa durch wiederholtes „GM“ oder sinnlose Diskussionen.

Unter Xs Empfehlungsmechanismus verbraucht jeder Post die verfügbare Reichweitenkapazität des Tages. Da Nutzer im Schnitt nur 20–30 Beiträge täglich ansehen, kann die Plattform nicht alle Inhalte an alle Follower ausspielen. Das Ergebnis ist, dass Accounts ihre Reichweite in sinnlose Interaktionen investieren und bei wichtigen Ankündigungen kaum sichtbar sind. Bier sagt offen: „Crypto Twitter stirbt nicht durch den Algorithmus, sondern durch Selbstmord.“

X sperrt InfoFi Plattform: Kaito, Cookie fallen um über 20 %

Neben dem Content-Verhalten greift X auch die Plattform-Ökologie an. Kürzlich kündigte X eine Überarbeitung der API-Richtlinien an, die explizit Anwendungen verbietet, die Nutzer für Beiträge belohnen, sogenannte „infofi“-Apps. Diese Art von Apps produziert laut X massenhaft KI-generierte Inhalte und Spam-Kommentare, was die Nutzererfahrung erheblich beeinträchtigt.

X hat den API-Zugriff für entsprechende Apps entzogen und erwartet, dass sich die Qualität der Inhalte durch die Abschaltung der Bot-Postings allmählich verbessert. Für Entwicklerkonten, die dadurch eingestellt werden, empfiehlt X, die Aktivitäten auf Plattformen wie Threads oder Bluesky zu verlagern.

Kaito, Cookie und andere InfoFi-Plattformen fallen alle um über 20 %.

Was ist Kaito Studio? Wie funktioniert plattformübergreifendes Marketing?

Kaito schien gut vorbereitet: Nach der Ankündigung der API-Sperre für InfoFi-Plattformen kündigte Kaito rasch an, die bisher auf offene Incentives und Ranglisten setzende Yaps schrittweise einzustellen. Stattdessen wird das neue Produkt Kaito Studio eingeführt, das den nächsten Entwicklungsschritt markiert. Kaito Studio ist kein Notfall-Update, sondern eine Weiterentwicklung, die bisher vor allem auf Instagram und anderen Markenplattformen genutzt wurde.

Kaito erklärt, dass Yaps ursprünglich im Geiste von Web3 geschaffen wurde, um Nutzern und Kreativen eine offene, nicht genehmigungspflichtige, beitragsbasierte Plattform zu bieten, die Marken Sichtbarkeit verschafft und Belohnungen ermöglicht. Im letzten Jahr wurden die Anforderungen erhöht, soziale und on-chain Filter eingeführt und Incentiv-Designs angepasst, doch die Probleme mit minderwertigen Inhalten und Spam blieben bestehen. Diese sind eng verbunden mit den Algorithmus-Änderungen auf X und der Flut an InfoFi-Projekten.

Nach Gesprächen mit X kam das Kaito-Team zu dem Schluss, dass das unregulierte Verteilungsmodell nicht mehr den Ansprüchen an hochwertige Marken, seriöse Kreative und die Plattform selbst genügt. Daher setzt man auf ein klassischeres, abgestuftes Kooperationsmodell. Kaito Studio ermöglicht es Marken, anhand klarer Kriterien passende Kreative auszuwählen, Top-Analysetools zu nutzen, plattformübergreifend (X, YouTube, TikTok etc.) zu agieren und Branchen über Krypto hinaus in Finanzen, KI und mehr zu expandieren.

Kaito betont, dass diese Transformation den Branchenwandel von massenhaftem Traffic und Airdrops zu präziser, wirkungsorientierter Marketingstrategie widerspiegelt. 2026 soll für Kaito ein entscheidendes Jahr werden, um Crypto Twitter und die Kryptoindustrie insgesamt zu übertreffen. Kaito Studio wird weiterhin $KAITO als Teil des Ökosystems nutzen, während Produkte wie Kaito Pro, API, Launchpad und das kommende Kaito Markets unaffected bleiben.

Cookie Snap geht in die Geschichte, Cookie Pro erscheint im Q1

Ein weiteres InfoFi-Platform, Cookie, kündigte ebenfalls bedeutende Änderungen an. Cookie erklärt, dass aufgrund der schnellen Veränderungen im InfoFi-Ökosystem und den Plattformrichtlinien das Team beschlossen hat, die Snaps-Plattform und alle laufenden Kreativaktionen zu schließen. Dieser Schritt erfolgte nach Gesprächen mit dem X-Team zu API- und Nutzungsrichtlinien und ist eine schwierige, aber notwendige Entscheidung, um die Integrität der Cookie-Daten und Produkte zu wahren.

Offiziell sagt Cookie, dass das Team zwar stets die X-Richtlinien befolgt hat, aber angesichts der aktuellen Politik die Machbarkeit von „Kreativitätsförderungen“ wie Snaps noch offen ist und auf weitere klare Anweisungen von X gewartet wird. Cookie betont, dass andere Produktlinien unberührt bleiben und weiterhin auf Daten und Marktforschung setzen. Zudem kündigt man die baldige Einführung von Cookie Pro im ersten Quartal an. Für betroffene Projekte und Kreative verspricht das Team individuelle Gespräche und faire Lösungen sowie Transparenz bei weiteren Informationen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei ABMedia unter dem Titel: X sperrt API – Crypto Twiter „InfoFi“ wird Geschichte, Kaito fällt um über 20 %.

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