Bitcoin bewegt sich von Unterbewertung hin zu Marktausgleich

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  • Bitcoin steigt im NVT von -0,58 auf -0,32, was auf eine teilweise Erholung hinweist, während es im Vergleich zur Netzwerknutzung noch unterbewertet ist.

  • Die institutionelle Nachfrage sinkt, US-ETFs reduzieren 24K BTC, was Muster widerspiegelt, die vor dem Bärenmarkt 2022 beobachtet wurden.

  • Der Preis liegt unter dem 365-Tage-Durchschnitt, die Funding-Rates sind niedrig, was bärische Bedingungen andeutet, aber bei $56K -Unterstützung ein begrenztes Abwärtsrisiko besteht.

Bitcoin zeigt Anzeichen einer Erholung nach einer längeren Phase der Unterbewertung, was auf eine potenzielle Veränderung im Verhalten der Investoren hindeutet. Laut CryptoQuant-Analyst MorenoDV_ bewegt sich der Markt weg von tiefen Abschlägen hin zu einem Gleichgewicht.

Dieser Schritt folgt einem historisch depressiven NVT Golden Cross, einer Kennzahl, die den Marktwert von Bitcoin mit der Netzwerk-Transaktionsaktivität vergleicht. Durch die Verfolgung des Verhältnisses können Investoren einschätzen, ob der Preis des Netzwerks mit der tatsächlichen Nutzung übereinstimmt.

MorenoDV_ erklärte: „Das aktuelle Setup deutet auf einen Markt hin, der sich von tiefer Unterbewertung in Richtung Gleichgewicht bewegt, eine Phase, die historisch mit Akkumulation verbunden ist.“ Im Wesentlichen hat der Bitcoin-Preis begonnen, sich von einer Abweichung von -0,58 auf etwa -0,32 zu erholen, was eine partielle Erholung signalisiert.

Das Signal ist jedoch noch negativ, was darauf hindeutet, dass Bitcoin im Verhältnis zu seinem Netzwerknutzen noch vorsichtig bewertet wird. Daher investieren Marktteilnehmer eher selektiv Kapital, anstatt willkürlich Käufe zu tätigen.

NVT Golden Cross hebt strukturelle Unterbewertung hervor

Das NVT Golden Cross vergleicht kurzfristiges und langfristiges Marktverhalten. Wenn das kurzfristige NVT unter den langfristigen Trends liegt, hinkt die Marktkapitalisierung von Bitcoin hinter der Transaktionsaktivität her. Historisch treten diese Abweichungen während erzwungener Entschuldung und Phasen der Risikoaversion auf.

Darüber hinaus markieren sie oft optimale Phasen der Akkumulation. Händler, die diesen Indikator beobachten, können erkennen, wann Bitcoin grundsätzlich unterbewertet ist, unabhängig von der Preisstimmung.

Zusätzlich stellt CryptoQuant fest, dass die jüngsten Zyklen eine abnehmende Nachfrage nach sich ziehen. Nach drei bedeutenden Spot-Nachfragewellen seit 2023—getrieben durch US-Spot-ETFs, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl und die Treasury-Akkumulation—steht der Markt nun vor einer Kontraktion.

Die institutionelle Nachfrage sinkt, US-Spot-ETFs reduzieren ihre Bestände im Q4 2025 um 24.000 BTC. Ebenso zeigen Adressen mit 100–1.000 BTC ein unter dem Trend liegendes Wachstum, was Muster widerspiegelt, die vor dem Bärenmarkt 2022 beobachtet wurden.

Preis- und Marktauswirkungen

Der 365-Tage-Durchschnitt, eine entscheidende Unterstützungsmarke zwischen Bullen- und Bärenmärkten, wurde von Bitcoin durchbrochen. Außerdem sind die Funding-Rates für unbefristete Futures auf ihrem niedrigsten Stand seit Dezember 2023. Diese Muster deuten auf eine abnehmende Risikobereitschaft und einen Bärenmarkt hin.

Das Abwärtsrisiko erscheint jedoch begrenzt. Der realisierte Preis bei $56K deutet auf einen möglichen Rückgang von 55 % vom Allzeithoch hin—der kleinste Wert in der Geschichte. Die Zwischenunterstützung wird bei etwa $70K erwartet.

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