US-Regulierungsbehörde schlägt klaren Rahmen für Stablecoins vor Im Februar 2026 veröffentlichte das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) einen Entwurf für Regelungen, die sich an Stablecoin-Emittenten richten und einen der bislang konkretesten bundesweiten Regulierungsrahmen für digitale Dollar-Assets darstellen. Dieser Schritt ist Teil der Umsetzung des GENIUS-Gesetzes, eines Gesetzes, das speziell auf Stablecoins abzielt, und signalisiert einen bedeutenden Fortschritt in Richtung einer formellen Aufsicht über diese digitalen Zahlungsmittel. Warum das wichtig ist Stablecoins sind digitale Vermögenswerte, die an Fiat-Währungen gekoppelt sind, und werden weit verbreitet für Handel, Zahlungen und dezentrale Finanzen (DeFi) genutzt. Trotz ihres wachsenden Marktes — der jetzt im Hunderten-Milliarden-Dollar-Bereich liegt — war die bundesweite Anleitung in den USA bisher fragmentiert. Die vorgeschlagenen Regeln der OCC zielen darauf ab: Regulatorische Klarheit zu schaffen Finanzielle Stabilität zu gewährleisten Verbraucherschutz zu bieten Operative Praktiken für Emittenten zu standardisieren Durch die Definition eines bundesweiten Rahmens versucht die OCC, Stablecoins sicher in das Mainstream-Finanzsystem zu integrieren. Wichtige Elemente des Vorschlags 1. Zulässige Emittenten Nur regulierte Banken, landesweit zugelassene Institute oder staatlich qualifizierte Einheiten, die bestimmte Compliance-Anforderungen erfüllen, dürfen in den USA Stablecoins ausgeben. Dies stellt sicher, dass die Emittenten unter bundesweiter Aufsicht und Verantwortlichkeit stehen. 2. Reserve- und Rücknahmeregeln Jeder ausgegebene Stablecoin muss 1:1 durch hochwertige liquide Vermögenswerte gedeckt sein, wie US-Dollar oder Treasury-Instrumente. Die Emittenten müssen auch klare Rückgaberechte für Inhaber bereitstellen, selbst in Zeiten von Marktturbulenzen, um Stabilität und Vertrauen in die Bindung der Münze zu gewährleisten. 3. Keine Verzinsung oder Erträge für das Halten Die Regeln verbieten es Stablecoin-Emittenten, Zinsen oder Erträge nur für das Halten des Vermögenswerts zu zahlen. Dies verhindert die Nutzung von Anreizprogrammen, die unregulierte Bankprodukte ähneln könnten, und stellt sicher, dass die Münzen hauptsächlich als Zahlungsmittel fungieren. 4. Kapital- und Betriebsstandards Emittenten müssen Mindestkapitalanforderungen erfüllen und robuste Risikomanagement-, Governance- und Betriebssteuerungen nachweisen. Dies reduziert das Risiko von Insolvenz oder Missmanagement, die Inhaber oder das breitere Finanzsystem gefährden könnten. 5. Öffentliches Kommentierungsverfahren Die OCC hat eine 60-tägige Frist für öffentliches und branchenbezogenes Feedback zu den Entwürfen der Regeln eröffnet. Dies ermöglicht es Stakeholdern, Vorschläge zur Verbesserung einzureichen, bevor die endgültigen Vorschriften verabschiedet werden. Branchenimplikationen Regulatorische Klarheit Durch die Bereitstellung klarer Richtlinien reduziert die OCC Unsicherheiten für Emittenten, Banken und Fintechs. Klare Regeln ermöglichen es Unternehmen, Innovationen voranzutreiben, während sie gleichzeitig die Einhaltung der Bundesgesetze sicherstellen. Auswirkungen auf Ertragsprogramme Das Verbot, Zinsen oder Belohnungen an Inhaber zu zahlen, könnte viele aktuelle Stablecoin-basierte Einkommensprogramme umgestalten, Kapitalflüsse umleiten und bestimmte Hochzinsstrategien reduzieren. Erweiterte Aufsicht Die Regeln erhöhen die Überwachung von Reserven, Rücknahme-Mechanismen und Betriebsverfahren, was Stablecoins sicherer und zuverlässiger für Verbraucher und Institutionen macht. Globale Überlegungen Ausländische Emittenten, die US-Kunden bedienen, könnten ebenfalls unter diese Regeln fallen, was regulatorische Arbitrage reduziert und eine globale Angleichung an US-Standards fördert. Nächste Schritte Während der 60-tägigen öffentlichen Kommentierungsfrist können Branchenakteure, Interessengruppen und Marktteilnehmer Feedback geben. Die OCC wird diese Kommentare prüfen, bevor die endgültigen Regeln verabschiedet werden, voraussichtlich zeitgleich mit der vollständigen Umsetzung des GENIUS-Gesetzes. Endgültige Perspektive #USOCCIssuesNewStablecoinRules stellt einen entscheidenden Moment für digitale Dollars in den Vereinigten Staaten dar. Durch die Klärung der Regeln legt die OCC den Grundstein dafür, dass Stablecoins sicher und transparent operieren können, und überbrückt die Kluft zwischen Krypto-Innovation und traditioneller Finanzaufsicht. Für den Stablecoin-Markt ist dies ein Schritt in Richtung regulatorischer Reife, Markstabilität und breiterer Akzeptanz — ein Signal dafür, dass digitale Vermögenswerte zu einem Kernbestandteil der Finanzinfrastruktur werden.
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#USOCCIssuesNewStablecoinRules
US-Regulierungsbehörde schlägt klaren Rahmen für Stablecoins vor
Im Februar 2026 veröffentlichte das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) einen Entwurf für Regelungen, die sich an Stablecoin-Emittenten richten und einen der bislang konkretesten bundesweiten Regulierungsrahmen für digitale Dollar-Assets darstellen. Dieser Schritt ist Teil der Umsetzung des GENIUS-Gesetzes, eines Gesetzes, das speziell auf Stablecoins abzielt, und signalisiert einen bedeutenden Fortschritt in Richtung einer formellen Aufsicht über diese digitalen Zahlungsmittel.
Warum das wichtig ist
Stablecoins sind digitale Vermögenswerte, die an Fiat-Währungen gekoppelt sind, und werden weit verbreitet für Handel, Zahlungen und dezentrale Finanzen (DeFi) genutzt. Trotz ihres wachsenden Marktes — der jetzt im Hunderten-Milliarden-Dollar-Bereich liegt — war die bundesweite Anleitung in den USA bisher fragmentiert. Die vorgeschlagenen Regeln der OCC zielen darauf ab:
Regulatorische Klarheit zu schaffen
Finanzielle Stabilität zu gewährleisten
Verbraucherschutz zu bieten
Operative Praktiken für Emittenten zu standardisieren
Durch die Definition eines bundesweiten Rahmens versucht die OCC, Stablecoins sicher in das Mainstream-Finanzsystem zu integrieren.
Wichtige Elemente des Vorschlags
1. Zulässige Emittenten
Nur regulierte Banken, landesweit zugelassene Institute oder staatlich qualifizierte Einheiten, die bestimmte Compliance-Anforderungen erfüllen, dürfen in den USA Stablecoins ausgeben. Dies stellt sicher, dass die Emittenten unter bundesweiter Aufsicht und Verantwortlichkeit stehen.
2. Reserve- und Rücknahmeregeln
Jeder ausgegebene Stablecoin muss 1:1 durch hochwertige liquide Vermögenswerte gedeckt sein, wie US-Dollar oder Treasury-Instrumente. Die Emittenten müssen auch klare Rückgaberechte für Inhaber bereitstellen, selbst in Zeiten von Marktturbulenzen, um Stabilität und Vertrauen in die Bindung der Münze zu gewährleisten.
3. Keine Verzinsung oder Erträge für das Halten
Die Regeln verbieten es Stablecoin-Emittenten, Zinsen oder Erträge nur für das Halten des Vermögenswerts zu zahlen. Dies verhindert die Nutzung von Anreizprogrammen, die unregulierte Bankprodukte ähneln könnten, und stellt sicher, dass die Münzen hauptsächlich als Zahlungsmittel fungieren.
4. Kapital- und Betriebsstandards
Emittenten müssen Mindestkapitalanforderungen erfüllen und robuste Risikomanagement-, Governance- und Betriebssteuerungen nachweisen. Dies reduziert das Risiko von Insolvenz oder Missmanagement, die Inhaber oder das breitere Finanzsystem gefährden könnten.
5. Öffentliches Kommentierungsverfahren
Die OCC hat eine 60-tägige Frist für öffentliches und branchenbezogenes Feedback zu den Entwürfen der Regeln eröffnet. Dies ermöglicht es Stakeholdern, Vorschläge zur Verbesserung einzureichen, bevor die endgültigen Vorschriften verabschiedet werden.
Branchenimplikationen
Regulatorische Klarheit
Durch die Bereitstellung klarer Richtlinien reduziert die OCC Unsicherheiten für Emittenten, Banken und Fintechs. Klare Regeln ermöglichen es Unternehmen, Innovationen voranzutreiben, während sie gleichzeitig die Einhaltung der Bundesgesetze sicherstellen.
Auswirkungen auf Ertragsprogramme
Das Verbot, Zinsen oder Belohnungen an Inhaber zu zahlen, könnte viele aktuelle Stablecoin-basierte Einkommensprogramme umgestalten, Kapitalflüsse umleiten und bestimmte Hochzinsstrategien reduzieren.
Erweiterte Aufsicht
Die Regeln erhöhen die Überwachung von Reserven, Rücknahme-Mechanismen und Betriebsverfahren, was Stablecoins sicherer und zuverlässiger für Verbraucher und Institutionen macht.
Globale Überlegungen
Ausländische Emittenten, die US-Kunden bedienen, könnten ebenfalls unter diese Regeln fallen, was regulatorische Arbitrage reduziert und eine globale Angleichung an US-Standards fördert.
Nächste Schritte
Während der 60-tägigen öffentlichen Kommentierungsfrist können Branchenakteure, Interessengruppen und Marktteilnehmer Feedback geben. Die OCC wird diese Kommentare prüfen, bevor die endgültigen Regeln verabschiedet werden, voraussichtlich zeitgleich mit der vollständigen Umsetzung des GENIUS-Gesetzes.
Endgültige Perspektive
#USOCCIssuesNewStablecoinRules stellt einen entscheidenden Moment für digitale Dollars in den Vereinigten Staaten dar. Durch die Klärung der Regeln legt die OCC den Grundstein dafür, dass Stablecoins sicher und transparent operieren können, und überbrückt die Kluft zwischen Krypto-Innovation und traditioneller Finanzaufsicht.
Für den Stablecoin-Markt ist dies ein Schritt in Richtung regulatorischer Reife, Markstabilität und breiterer Akzeptanz — ein Signal dafür, dass digitale Vermögenswerte zu einem Kernbestandteil der Finanzinfrastruktur werden.