Odaily Sternenplanet-Tagesbericht: Der Federal Reserve Board-Mitglied Christopher Waller erklärte, dass die Federal Reserve plant, bis Ende dieses Jahres die sogenannte „Skinny Master Account“ (schlanke Hauptkonten) einzuführen. Dies soll eine begrenzte Zugangsmöglichkeit zum Zahlungssystem für bestimmte Institutionen bieten, während die Regulierungsvorschriften für den breiteren Kryptowährungsmarkt weiterhin langsam voranschreiten.
Waller wies bei einer Veranstaltung des Global Interdependence Center darauf hin, dass traditionelle Hauptkonten Finanzinstituten direkten Zugang zum Fed-Zahlungssystem ermöglichen, während die „schlanke“ Version mehrere Einschränkungen aufweist, darunter zinslose Kontosalden und die Unmöglichkeit, über den Diskontfenster zu finanzieren. Die öffentliche Konsultation zu diesem Vorschlag ist bereits abgeschlossen. Derzeit bestehen noch Meinungsverschiedenheiten zwischen Banken und der Kryptoindustrie darüber, ob nicht-traditionelle Finanzinstitute Zugang zum US-Zahlungssystem erhalten sollten.
Er erwähnte außerdem, dass mit der Rückkehr der Krypto-Marktpreise die Marktstimmung, die durch die Amtsübernahme Trumps im letzten Jahr ausgelöst wurde, allmählich nachlässt. Waller betonte, dass die Volatilität von Krypto-Assets weiterhin hoch ist und Schwankungen ein charakteristisches Merkmal dieses Marktes sind.
Auf legislativer Ebene in Washington steht der regulatorische Rahmen für die Kryptoindustrie weiterhin vor Widerständen, und mehrere relevante Gesetzesentwürfe schreiten nur langsam voran.