PANews 11. Januar: Laut Zhitong Finance-Bericht zeigen Edelmetalle, die 2025 starke Leistungen zeigten, in der ersten vollständigen Handelswoche 2026 weiterhin Hausse-Tendenzen. Gold- und Silberfutures sind beide kumulativ gestiegen, aber die Volatilität hat sich deutlich verschärft. Goldman Sachs von der Wall Street weist darauf hin, dass Silberhandel im Vergleich zum Goldhandel weiterhin mit hoher Volatilität und Unsicherheit konfrontiert sein wird.
Nach Analysen mehrerer Finanzinstitute gab es diese Woche zwei Faktoren, die den Abwärtsdruck auf Edelmetallpreise verschärften.
Erstens führte der Bloomberg Commodity Index diese Woche seine jährliche Neugewichtungsanpassung durch, wobei die Gewichtung von Edelmetallen drastisch reduziert wurde. Analysten sagen voraus, dass diese Neugewichtungsanpassung passives Reduzieren von Index-Tracking-Fonds auslösen wird, was Gold und Silber unter Gewinnmitnahmendruck setzt.
Zweitens erhöhte die CME Group ab Freitag nach Handelsschluss erneut die Wartungsmarge für Edelmetallfutures wie Gold, Silber, Platin und Palladium. Dies ist die dritte Margenerhöhung der CME Group für Edelmetallfutures im letzten Monat. Die Silbermarge wurde dabei um 28,6% erhöht. Substanzielle Margenerhöhungen durch Börsen können normalerweise hochgehebelte und spekulative Transaktionen eindämmen. Allerdings prognostizieren mehrere Institutionen, dass Edelmetall- und Industriemetallpreise trotz kurzfristiger Abwärtsdrücke dieses Jahr noch Anstiegsspielraum haben.