Post-Only ist eine spezielle Option für Limit-Orders, die verhindert, dass diese zu einem ungünstigen Zeitpunkt automatisch ausgeführt werden. Die Grundidee ist einfach: Wenn Sie eine Limit-Order mit dieser Option platzieren, garantiert das System, dass die Order im Orderbuch verbleibt oder storniert wird, aber niemals in eine Market-Order umgewandelt wird. Das bedeutet, dass Sie immer die Maker-Gebühr zahlen, nicht die Taker-Gebühr.
Die Post-Only-Funktion ist im Spot-Handel (für Nutzer des Unified Trading Account) sowie beim Handel mit Perpetual- und Futures-Kontrakten sowohl für Standardkonten als auch für UTA verfügbar.
Kosteneinsparungen bei Gebühren: Der wichtigste Vorteil von Post-Only
Der bedeutendste Vorteil von Post-Only ist die Möglichkeit, Handelskosten zu senken. Wenn Sie mit großen Volumina arbeiten, macht sich auch eine kleine Differenz bei den Gebühren bemerkbar. Die Maker-Gebühr (für Liquiditätsanbieter) ist immer niedriger als die Taker-Gebühr (für Liquiditätsnehmer). Post-Only stellt sicher, dass Sie den günstigeren Tarif zahlen.
Wie das System Ihre Order vor unerwarteter Ausführung schützt
Bei hoher Volatilität auf dem Markt bewegen sich die Preise schnell. Das System überwacht den Zeitpunkt Ihrer Orderplatzierung und analysiert den aktuellen Zustand des Orderbuchs. Wenn beim Platzieren einer Limit-Order die Möglichkeit besteht, dass sie sofort ausgeführt wird (also der Preis sofort übereinstimmt oder besser ist), storniert das System diese Order automatisch anstelle ihrer Ausführung. Dadurch wird ein versehentliches Umschalten auf Market-Execution und die damit verbundenen höheren Gebühren vermieden.
Praktisches Beispiel: Was passiert bei volatilen Märkten
Stellen Sie sich ein Szenario mit dem BTCUSD-Paar während starker Preisschwankungen vor:
Der Trader platziert eine Long-Order zum Kauf von 100.000 Kontrakten zum Preis von 9.000 $. Zum Zeitpunkt der Ordererstellung ist der beste Angebotspreis im Orderbuch 9.001 $. Doch wenn die Order ins System gelangt, ist der beste verfügbare Preis bereits auf 8.995 $ gefallen.
Szenario A: Ohne Post-Only-Schutz
Da sich das Orderbuch in eine günstigere Richtung verschoben hat (8.995 < 9.000), wandelt das System die Limit-Order automatisch in eine Market-Order um und führt sie zum besten verfügbaren Preis aus. Der Trader erhält die Ausführung, zahlt aber unerwartet die Taker-Gebühr anstelle der günstigeren Maker-Gebühr. Wichtig ist, dass die tatsächliche Ausführung auch von der gewählten Time-In-Force-Strategie abhängt – z.B. GTC (Good-Till-Cancelled), IOC (Immediate-or-Cancel) oder FOK (Fill-or-Kill).
Szenario B: Mit aktivem Post-Only-Schutz
Wenn sich das Orderbuch in Richtung eines besseren Kurses verschiebt (8.995 < 9.000), was das Risiko einer sofortigen Ausführung erhöht, storniert das System die Order automatisch. Die Order wird nicht in eine Market-Order umgewandelt. Der Trader bleibt sicher und zahlt keine unerwartet hohen Taker-Gebühren.
Maker gegen Taker: Warum dieser Unterschied entscheidend ist
Ein Maker ist ein Marktteilnehmer, der Liquidität hinzufügt, indem er eine Order im Orderbuch platziert. Ein Taker ist ein Teilnehmer, der eine bereits bestehende Order aus dem Buch nimmt. Börsen fördern Maker durch niedrigere Gebühren und bestrafen Taker durch höhere. Post-Only stellt sicher, dass Sie immer Maker bleiben und von günstigeren Tarifen profitieren.
Wo funktioniert Post-Only
Spot-Handel: für Nutzer des Unified Trading Account (UTA)
Perpetual-Kontrakte: für alle Nutzertypen
Futures-Kontrakte: sowohl für Standardkonten als auch für UTA
Fazit: Post-Only ist mehr als nur eine Option – eine Investition in Effizienz
Post-Only ist ein leistungsstarkes Werkzeug für Trader, die ihre Gebührenkosten vollständig kontrollieren möchten. Dank automatischem Schutz vor unerwarteter Ausführung wissen Sie immer, welche Gebühren Sie zahlen, insbesondere bei großvolumigem Handel während hoher Volatilität. Das macht Ihren Handel vorhersehbarer und profitabler.
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Post-Only ist ein Tool für intelligentes Trading: Das vollständige Handbuch
Post-Only ist eine spezielle Option für Limit-Orders, die verhindert, dass diese zu einem ungünstigen Zeitpunkt automatisch ausgeführt werden. Die Grundidee ist einfach: Wenn Sie eine Limit-Order mit dieser Option platzieren, garantiert das System, dass die Order im Orderbuch verbleibt oder storniert wird, aber niemals in eine Market-Order umgewandelt wird. Das bedeutet, dass Sie immer die Maker-Gebühr zahlen, nicht die Taker-Gebühr.
Die Post-Only-Funktion ist im Spot-Handel (für Nutzer des Unified Trading Account) sowie beim Handel mit Perpetual- und Futures-Kontrakten sowohl für Standardkonten als auch für UTA verfügbar.
Kosteneinsparungen bei Gebühren: Der wichtigste Vorteil von Post-Only
Der bedeutendste Vorteil von Post-Only ist die Möglichkeit, Handelskosten zu senken. Wenn Sie mit großen Volumina arbeiten, macht sich auch eine kleine Differenz bei den Gebühren bemerkbar. Die Maker-Gebühr (für Liquiditätsanbieter) ist immer niedriger als die Taker-Gebühr (für Liquiditätsnehmer). Post-Only stellt sicher, dass Sie den günstigeren Tarif zahlen.
Wie das System Ihre Order vor unerwarteter Ausführung schützt
Bei hoher Volatilität auf dem Markt bewegen sich die Preise schnell. Das System überwacht den Zeitpunkt Ihrer Orderplatzierung und analysiert den aktuellen Zustand des Orderbuchs. Wenn beim Platzieren einer Limit-Order die Möglichkeit besteht, dass sie sofort ausgeführt wird (also der Preis sofort übereinstimmt oder besser ist), storniert das System diese Order automatisch anstelle ihrer Ausführung. Dadurch wird ein versehentliches Umschalten auf Market-Execution und die damit verbundenen höheren Gebühren vermieden.
Praktisches Beispiel: Was passiert bei volatilen Märkten
Stellen Sie sich ein Szenario mit dem BTCUSD-Paar während starker Preisschwankungen vor:
Der Trader platziert eine Long-Order zum Kauf von 100.000 Kontrakten zum Preis von 9.000 $. Zum Zeitpunkt der Ordererstellung ist der beste Angebotspreis im Orderbuch 9.001 $. Doch wenn die Order ins System gelangt, ist der beste verfügbare Preis bereits auf 8.995 $ gefallen.
Szenario A: Ohne Post-Only-Schutz
Da sich das Orderbuch in eine günstigere Richtung verschoben hat (8.995 < 9.000), wandelt das System die Limit-Order automatisch in eine Market-Order um und führt sie zum besten verfügbaren Preis aus. Der Trader erhält die Ausführung, zahlt aber unerwartet die Taker-Gebühr anstelle der günstigeren Maker-Gebühr. Wichtig ist, dass die tatsächliche Ausführung auch von der gewählten Time-In-Force-Strategie abhängt – z.B. GTC (Good-Till-Cancelled), IOC (Immediate-or-Cancel) oder FOK (Fill-or-Kill).
Szenario B: Mit aktivem Post-Only-Schutz
Wenn sich das Orderbuch in Richtung eines besseren Kurses verschiebt (8.995 < 9.000), was das Risiko einer sofortigen Ausführung erhöht, storniert das System die Order automatisch. Die Order wird nicht in eine Market-Order umgewandelt. Der Trader bleibt sicher und zahlt keine unerwartet hohen Taker-Gebühren.
Maker gegen Taker: Warum dieser Unterschied entscheidend ist
Ein Maker ist ein Marktteilnehmer, der Liquidität hinzufügt, indem er eine Order im Orderbuch platziert. Ein Taker ist ein Teilnehmer, der eine bereits bestehende Order aus dem Buch nimmt. Börsen fördern Maker durch niedrigere Gebühren und bestrafen Taker durch höhere. Post-Only stellt sicher, dass Sie immer Maker bleiben und von günstigeren Tarifen profitieren.
Wo funktioniert Post-Only
Fazit: Post-Only ist mehr als nur eine Option – eine Investition in Effizienz
Post-Only ist ein leistungsstarkes Werkzeug für Trader, die ihre Gebührenkosten vollständig kontrollieren möchten. Dank automatischem Schutz vor unerwarteter Ausführung wissen Sie immer, welche Gebühren Sie zahlen, insbesondere bei großvolumigem Handel während hoher Volatilität. Das macht Ihren Handel vorhersehbarer und profitabler.