Visa bringt eine KI-Agenten-Zahlungsplattform an den Start, startet im Juni vollständig

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Visa hat am 9. April die Plattform „Intelligent Commerce Connect“ eingeführt und damit offiziell in eine neue Ära eingetreten, in der KI-Agenten anstelle von Verbrauchern Einkäufe abwickeln. Die Plattform ermöglicht es KI-Agenten, Zahlungen über mehrere Karten-Netzwerke hinweg durchzuführen (ohne Einschränkung auf Visa). Händler können ihr Produktkatalog direkt für die Agenten freigeben. Derzeit befindet sich die Plattform an mehreren Standorten bereits im Pilotbetrieb; für den vollständigen Rollout wird eine Einführung im Juni erwartet.

Intelligent Commerce Connect: Funktionsarchitektur und Markt-Hintergrund

Vollständige API-Architektur, die Visa für die Plattform bereitstellt: Sie deckt vier große Module ab – Tokenisierung (Tokenization), Identitätsprüfung, Zahlungsanweisungen und Transaktionssignale –, sodass KI-Agenten sicher im Namen der Nutzer Transaktionen abschließen können. Händler können direkt an die Produktkatalog-Sichtbarkeit ihrer KI-Agenten andocken, sodass die Agenten ohne manuellen Eingriff den gesamten Prozess der Abwägung, Entscheidungsfindung und Kasse durchführen.

Der Hintergrund für diese Einführung ist der Marktstatus, der in dem von Visa eine Woche zuvor veröffentlichten Bericht „Business-to-AI“ (B2AI) offengelegt wurde:

Schlüsselzahlen im B2AI-Bericht

· 53% der US-amerikanischen Unternehmensleiter sind bereit, zu erlauben, dass KI-Agenten direkt mit anderen KI-Agenten Preise oder Konditionen aushandeln

· 71% der Unternehmen geben an, dass sie bereit sind, Produkte, Rabatte und Erlebnisse gezielt für KI-Agenten zu optimieren

· 77% der Unternehmen verwenden oder testen bereits KI in ihrem Betrieb

· 40% der US-Verbraucher geben an, dass sie durch die Nutzung von KI-Agenten Waren gekauft haben, die sie zuvor nicht in Betracht gezogen hätten

Diese Daten zeigen, dass KI-Agenten sich von „passiven Suchtools“ zu aktiven Marktteilnehmern entwickeln, die Nachfrage aktiv mitgestalten.

Pilotprojekte in mehreren Regionen und zentrale Kooperationsbeispiele

Das Zahlungs-Framework für Visa-KI-Agenten wurde in mehreren Regionen pilotiert. Pilotprojekte im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa sollen Anfang 2026 starten; die Vorbereitungen in Lateinamerika und der Karibik werden ebenfalls vorangetrieben. Im Nahen Osten arbeitet Visa mit dem Immobilienentwickler Aldar zusammen, um zu ermöglichen, dass Kunden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten KI-Agenten nutzen, um wiederkehrende Gebühren wie Immobilienserviceleistungen zu bezahlen, und um damit die Umsetzbarkeit von KI-Agenten-Zahlungen in Szenarien mit hohen Warenkörben zu verifizieren.

Die zentrale Sicherheitsmaßnahme der Plattform ist das „Trusted Agent Protocol“ (Protokoll für vertrauenswürdige Agenten) – ein offenes Framework, das im Oktober 2025 eingeführt wurde. Es hilft Händlern, bösartige Bots von KI-Agenten zu unterscheiden, die legitim im Namen der Verbraucher handeln, und adressiert Sicherheitsbedenken im Hinblick auf automatisierte Kaufzugänge.

Drei-Wege-Wettbewerb um KI-Zahlungsstandards: Herkömmliche Karten-Netzwerke vs. Krypto-Protokolle

Der Einstieg von Visa fällt in eine Phase, in der der Standardstreit um KI-Agenten-Zahlungskanäle besonders intensiv geführt wird. Gegenwärtig gibt es zwei große konkurrierende Richtungen: Erstens die Krypto-nativen Protokoll-Allianzen, einschließlich des x402-Standards von Coinbase (bereits an die Linux Foundation übergeben, mit Unterstützung von Google und Stripe) sowie des Maschinen-Zahlungsprotokolls (MPP) für die Stripe-eigene Tempo-Blockchain; zweitens die traditionellen Karten-Netzwerke, vertreten unter anderem durch Visa und Mastercard, die auf der bestehenden Kreditkarten-Infrastruktur eine Vertrauensebene aufbauen.

Besonders hervorzuheben ist, dass Visa eine Absicherungsstrategie verfolgt: Seine Visa Crypto Labs hat im März eine Command-Line-Zahlungsschnittstelle (CLI) eingeführt, die es KI-Agenten erlaubt, ohne API-Schlüssel oder vorausgeladene Konten zu bezahlen und direkt in zentrale Anwendungsszenarien der Krypto-Protokolle einzusteigen. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit Bridge im Bereich Stablecoins ausgeweitet und plant, Stablecoin-verknüpfte Karten in mehr als 100 Länder zu bewerben.

Der CMO von Visa, Frank Cooper III, interpretiert die Vision des Unternehmens als Wandel von „Markt für Menschen“ zu „Markt für Maschinen“: KI-Agenten übernehmen die Bewertung, Verhandlung und Transaktion im Namen der Menschen und werden damit zur zentralen Handlungseinheit des modernen Geschäfts.

Häufige Fragen

Was ist Vistas „Intelligent Commerce Connect“ und wann wird es vollständig eingeführt?

Visa „Intelligent Commerce Connect“ ist eine Plattform, die es KI-Agenten ermöglicht, im Namen von Verbrauchern über mehrere Karten-Netzwerke hinweg Einkäufe zu tätigen und Zahlungen abzuwickeln. Derzeit befindet sich die Plattform bereits im Pilotbetrieb und soll im Juni 2026 vollständig online gehen.

Wie stellt Visa die Sicherheit seiner KI-Agenten-Zahlungsplattform sicher?

Die zentrale Sicherheitsmaßnahme der Plattform ist das „Trusted Agent Protocol“ (Protokoll für vertrauenswürdige Agenten). Es hilft Händlern, bösartige Bots von legitimen KI-Agenten zu unterscheiden, und kombiniert Tokenisierung (Tokenization) sowie Identitätsprüfungstechnologien, um die Sicherheit von Transaktionen zu gewährleisten. Das vollständige Framework wurde im Oktober 2025 eingeführt.

Welche wesentlichen Wettbewerber stellt Visa im Bereich KI-Agenten-Zahlungen vor Herausforderungen?

Der Wettbewerb kommt im Wesentlichen aus zwei Lagern: Krypto-native Protokolle (Coinbase x402-Standard, Stripe Tempo Maschinen-Zahlungsprotokoll MPP) sowie traditionelle Kartenorganisationen wie Mastercard. Visa verfolgt eine zweigleisige Absicherungsstrategie und entwickelt parallel sowohl das traditionelle Zahlungs-Framework als auch die Krypto-Zahlungstools von Visa Crypto Labs voran.

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