Pi Network hat einen weiteren Schritt in Richtung Aufbau seines Ökosystems gemacht. Ein neues Update zeigt, dass die Funktion „Launchpad“ damit begonnen hat, Token-Verteilung im Testnetz zu testen. Dieser Test nutzt ein System namens „12-Grid“. Auch wenn der Name kompliziert klingen mag, ist die Idee einfach. Es ermöglicht Nutzern, sich für ein Projekt anzumelden, Token-Zuteilungen zu erhalten und diese dann in ihre Wallets zu bekommen.
Erste Ergebnisse zeigen, dass das System funktioniert. In einem Beispiel wurden etwa 93 IRRA-Testtokens an eine Wallet gesendet. Diese Transaktionen sind in der Blockchain sichtbar. Das bedeutet, dass der Prozess real und überprüfbar ist. Obwohl es sich noch immer um eine Testphase handelt, zeigt es, dass Pi Network sich dem Aufbau echter Use Cases weiter nähert.
Das größte Highlight dieses Updates ist, dass der vollständige Prozess reibungslos funktioniert hat. Zuerst haben sich Nutzer mit Test-Pi-Tokens angemeldet. Dann berechnete das System, wie viele Tokens sie erhalten sollten. Schließlich hat das Team die Tokens direkt an ihre Wallets gesendet. Das bedeutet, dass sie jetzt den gesamten Ablauf getestet haben. Von der Anmeldung bis zur Verteilung hat alles wie erwartet funktioniert.
Das ist sehr wichtig. Viele Projekte sprechen über Launchpads, aber nicht alle zeigen funktionierende Systeme. Hier hat das Pi-Netzwerk einen vollständigen Zyklus gezeigt, auch wenn es sich noch im Testnetz befindet. Außerdem müssen Nutzer, die ihr Pi in diesem System staken, etwa 30 Tage warten, bevor sie es einlösen können. Das fügt eine grundlegende Lock-up-Funktion hinzu, die bei Token-Launches üblich ist.
Es ist wichtig zu beachten, dass dies noch nicht die finale Version ist. Das System läuft weiterhin im Testnetz, nicht im Mainnet. Aber sie haben nun die Logik dahinter bewiesen. Das System kann Benutzereingaben verarbeiten, Zuteilungen durchführen und Tokens bereitstellen.
Einfach gesagt ist das nicht mehr nur eine Idee. Es ist ein funktionierendes Modell. Dieser Schritt zeigt auch, dass Pi Network langsam Tools für Entwickler und Projekte aufbaut. Ein funktionierendes Pi-Launchpad könnte neuen Apps helfen, Tokens einzusammeln und innerhalb des Ökosystems zu wachsen.
Dieses Update kommt auch im Zusammenhang mit kürzlichen Netzwerk-Upgrades. Das Upgrade Protocol 21.2 wurde bereits abgeschlossen. Das verbessert die Stabilität des Netzwerks und bereitet das System auf zukünftige Funktionen vor.
Als Nächstes plant Pi, das PiRC1-Token-Framework einzuführen. Danach erwarten Entwickler eine vollständige Unterstützung für Smart Contracts. Diese Updates sind wichtig. Sie werden es Entwicklern ermöglichen, echte Apps, Tokens und Services im Netzwerk zu bauen. Kurz gesagt: Pi Network bewegt sich von einer einfachen Mining-App hin zu einem vollständigen Blockchain-Ökosystem.
Während der Fortschritt klar ist, sind nicht alle Nutzer vollständig zufrieden. Einige Nutzer haben Bedenken wegen Verzögerungen geäußert, insbesondere rund um KYC und die Mainnet-Migration. Andere haben hinterfragt, wie Belohnungen und Prozesse gehandhabt werden.
Während viele Nutzer weiterhin hoffnungsvoll sind. Sie sehen diese Updates als Beweis dafür, dass das Projekt noch aktiv ist und sich verbessert. Für jetzt fügt der Pi-Launchpad-Test dem Puzzle ein weiteres Stück hinzu. Er zeigt, dass Pi Network nicht mehr nur über Utility spricht. Es baut sie langsam auf.