Charles Schwab dreht seine Position nach sieben Jahren um und veröffentlicht ein Whitepaper zur Krypto-Allokationsstrategie

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嘉信理財投資比特幣

Charles Schwab, das 12 Billionen US-Dollar an verwalteten Kundenvermögen betreibt, hat am 7. April ein Whitepaper zur Kryptobestandsaufteilung veröffentlicht. Das markiert eine deutliche Haltungskorrektur von Charles Schwab, nachdem das Unternehmen Kryptowährungen seit 2019 als „reines spekulatives Verhalten“ einstuft. Das Whitepaper warnt zudem, dass unabhängig von der gewählten Strategie – selbst bei einer kleinen Beimischung von Kryptoassets – das Risikokonzentrationsniveau im Portfolio höher ausfallen wird als bei traditionellen Vermögenswerten.

Zwei Aufteilungsrahmen: Entweder renditeorientiert oder risiko-basiertes Budget

嘉信理財白皮書 (Quelle: Charles Schwab)

Der Kernaufbau des Whitepapers basiert auf zwei komplementären Methodologien, aus denen Investoren je nach ihrer Situation auswählen können:

Zwei Methoden der Krypto-Asset-Aufteilung in der Übersicht von Charles Schwab

Renditebasierter Ansatz (Mean-Variance-Optimierung): Die Aufteilungsquote wird anhand der erwarteten Rendite, der Volatilität und der Korrelation zu anderen Assets bestimmt. Je höher die erwartete Rendite, desto größer ist die empfohlene Quote. Wenn ein Investor erwartet, dass die jährliche Rendite von Bitcoin unter 10 % liegt, wird selbst ein aggressives Portfolio möglicherweise von jeder Zuteilung absehen

Risikobasierter Ansatz (Risk Budgeting): Im Mittelpunkt steht der Anteil, den Kryptoassets zum Risiko des gesamten Portfolios beitragen. Es wird festgelegt, dass Kryptoassets 5 %, 10 % oder 15 % des gesamten Portfoliorisikos ausmachen, basierend auf der quantifizierten Obergrenze entsprechend der Risikotoleranz des Investors

Felroyo Farrah erklärte: „Unabhängig davon, welche Strategie Investoren verfolgen, führt die Aufnahme von Kryptoassets in ein Portfolio zu einem höheren Risikokonzentrationsniveau als bei traditionellen Assets. Mit zunehmender Allokationsquote – selbst wenn der Anstieg nicht groß ist – wird die Portfolio-Performance immer stärker davon abhängen, wie sich Kryptoassets entwickeln.“

Konkrete Allokationsempfehlungen: Unterschiedliche Quoten je nach Risikopräferenz

比特幣投資熱度 (Quelle: Charles Schwab)

Unter der Annahme einer jährlichen Bitcoin- Rendite von 15 % empfiehlt Charles Schwab basierend auf dem renditebasierten Ansatz Folgendes: Für ein konservatives Portfolio liegt die Bitcoin-Zuteilung bei etwa 1 %, für ein ausgewogenes bei etwa 6,6 % und für ein aggressives bei etwa 8,8 %. Da Ethereum eine höhere Volatilität aufweist, sind die empfohlenen Zuteilungen bei gleichem Portfolio niedriger – konservativ etwa 0,1 %, ausgewogen etwa 2 % und aggressiv etwa 2,5 %.

Im risikobasierten Rahmen liegt die Bitcoin-Zuteilung für ein konservatives Portfolio bei etwa 1,2 % (oder etwa 0,9 % für Ethereum) und kann etwa 10 % des gesamten Portfoliorisikos repräsentieren. In ausgewogenen und aggressiven Portfolios liegt die Bitcoin-Zuteilung zwischen 2,8 % und 4 % und die Ethereum-Zuteilung zwischen 2 % und 2,9 %, wodurch ein ähnliches Risikoniveau erreicht werden kann.

Charles Schwab ergänzt: „Für Portfolios, die bereits traditionelle Assets wie Aktien, Anleihen und Cash allokiert haben, können Kryptoassets einen gewissen Grad an Diversifizierungsvorteil bieten.“

Hohe Volatilität ist eine nicht zu vermeidende Realität

In dem Whitepaper hat Charles Schwab die Volatilitätseigenschaften von Kryptoassets ausdrücklich quantifiziert – die jährliche Volatilität von Bitcoin liegt bei etwa 72 %, mit einem maximalen Drawdown von über 70 %. Die jährliche Volatilität von Ethereum liegt bei nahezu 98 %, der maximale Drawdown bei etwa 88 %. Beide Werte liegen deutlich über dem Risikoniveau traditioneller Assets wie Aktien und Anleihen. Deshalb reicht sogar eine kleine Allokation von 1 % bis 2 %, um die Risikocharakteristik des gesamten Portfolios spürbar zu verändern.

Beachtenswert ist, dass Charles Schwab eine Warteliste für „Schwab Crypto“-Konten eröffnet hat. Das Unternehmen plant, zu ermöglichen, dass Kunden Bitcoin und Ethereum direkt kaufen und verkaufen können; derzeit werden Krypto-Investitionsmöglichkeiten jedoch noch über ETPs, Krypto-bezogene Aktien, außerbörsliche Investment-Trusts und Futures bereitgestellt.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die maximale empfohlene Bitcoin-Quote bei Charles Schwab?

Unter der Annahme einer jährlichen Bitcoin-Rendite von 15 % liegt die empfohlene Allokationsobergrenze für aggressive Portfolios bei etwa 8,8 %. Wenn die erwartete jährliche Rendite unter 10 % liegt, wird selbst aggressiven Investoren möglicherweise keine Allokation empfohlen. Die endgültige Entscheidung hängt von den konkreten Zielen und der Risikotoleranz jedes einzelnen Investors ab.

Warum erhöht auch eine kleine Krypto-Investition das Risiko im Portfolio?

Die Forschung von Charles Schwab zeigt, dass die hohe Volatilität von Kryptoassets (jährlich bei Bitcoin etwa 72 %, bei Ethereum etwa 98 %) dazu führt, dass ihr Risikobeitrag deutlich über dem gleichproportionaler traditioneller Assets liegt. Selbst wenn die Allokationsquote sehr klein ist, beginnt die Portfolio-Performance spürbar stärker von der Entwicklung der Kryptoassets abzuhängen, und die Risikokonzentrationswirkung wird deutlich sichtbar.

Wie bietet Charles Schwab derzeit Krypto-Investitionsmöglichkeiten an?

Derzeit bietet Charles Schwab Krypto-Investitionsmöglichkeiten für bereits genehmigte Konten über ETPs, kryptobezogene Aktien, außerbörsliche Investment-Trusts und Futures an. Charles Schwab hat eine Warteliste für Konten zum direkten Kauf und Verkauf über „Schwab Crypto“ eröffnet und plant, Kunden den direkten Kauf von Bitcoin und Ethereum zu ermöglichen.

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