Gate News Nachricht, 5. April: Anthropic hat beim US-Bundeswahlkomitee (FEC) Unterlagen eingereicht und die Gründung eines durch Mitarbeiter geförderten politischen Aktionskomitees namens AnthroPAC beantragt. Der Hintergrund hierfür ist, dass das Unternehmen aktuell mit der Trump-Regierung über einen Streit betreffend seine KI-Modelle Claude im Zusammenhang mit militärischer Nutzung im Konflikt steht. Zuvor hatte Anthropic eine Anfrage des Pentagon abgelehnt, Schutzmaßnahmen zu entfernen, die verhindern, dass das System für groß angelegte Überwachung oder für autonome tödliche Waffen eingesetzt wird. Im vergangenen März verklagte Anthropic die Bundesregierung mit der Begründung, dass man sie als Risiko für die nationale Sicherheitsversorgungskette eingestuft habe; in jüngster Zeit hat ein Gericht entschieden, die Umsetzung dieser Einstufung auszusetzen. Mittlerweile haben auch große Technologieunternehmen wie Google, Microsoft und Amazon jeweils ähnliche politische Aktionskomitees eingerichtet. Außerdem spendete Anthropic im Jahr 2026 20 Millionen US-Dollar an die Organisation Public First Action, die sich für KI-Sicherheitsgarantien einsetzt.