CFTC verklagt drei Bundesstaaten in einem großen Rechtsstreit um die Gerichtsbarkeit von Prognosemärkten

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Die CFTC und das DOJ haben Klagen gegen drei Bundesstaaten eingereicht, die versuchen, föderal registrierte Prediction-Märkte zu regulieren. Hier ist, was das bedeutet.

Die Commodity Futures Trading Commission geht vor Gericht.

Am 2. April 2026 haben die CFTC und das U.S. Department of Justice drei getrennte Klagen gegen Arizona, Connecticut und Illinois eingereicht. Die Klagen richten sich gegen landesweite Maßnahmen gegen CFTC-registrierte designated contract markets.

Im Mittelpunkt des Streits steht eine Frage der Zuständigkeit. Die Bundesbehörde sagt, dass Bundesstaaten keine Befugnis haben, diese Märkte zu regulieren.

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CFTC behauptet ausschließliche Bundesautorität über Prediction Markets

Die CFTC argumentiert, sie habe eine klare und langjährige ausschließliche Zuständigkeit im Rahmen des Commodity Exchange Act.

Der Kongress hat der Behörde umfassende Befugnisse über Event Contracts nach der Finanzkrise 2008 erteilt. Diese Befugnis umfasst jeden Vertrag, der auf einem Commodity basiert, was das Gesetz weit definiert.

CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig ging direkt auf das Thema ein.

Er sagte, die Behörde werde ihre Regulierungsbefugnis weiterhin gegen das verteidigen, was er als übergriffige staatliche Regulierer bezeichnet.

Selig stellte fest, dass der Kongress zuvor einen fragmentierten Ansatz von Staat zu Staat abgelehnt hatte. Der Grund, so sagte er, sei gewesen, dass ein solches Flickwerk zu schwächerem Verbraucherschutz und höherem Betrugsrisiko führe.

Die Wurzeln der CFTC in der Regulierung von Prediction Markets reichen bis ins Jahr 1992 zurück. In diesem Jahr erkannte die Behörde die Iowa Electronic Markets, einen Futures-Markt der University of Iowa.

Dort konnten Trader Verträge kaufen und verkaufen, die an Ereignisse wie Präsidentschaftswahlen und Unternehmensgewinne gekoppelt sind.

Die @CFTC hat eine klare und langjährige ausschließliche Zuständigkeit, um Prediction Markets zu regulieren. Aber kürzlich haben versucht staatliche Regulierer, widersprüchliche und entgegengesetzte Verpflichtungen für von der CFTC registrierte Prediction Markets aufzuerlegen. Als Reaktion darauf haben die CFTC und @TheJusticeDept heute drei Klagen eingereicht…

— Mike Selig (@ChairmanSelig) 2. April 2026

Warum Arizona, Connecticut und Illinois mit Bundesklagen konfrontiert sind

Jeder der drei Bundesstaaten hat Maßnahmen gegen Betreiber von von der CFTC registrierten Prediction-Märkten ergriffen. Die CFTC sagt, dass diese Maßnahmen direkt im Widerspruch zu Bundesrecht stünden.

Einige Bundesstaaten gingen dazu über, bestimmte Verträge zu verbieten. Andere versuchten, die Plattformen, auf denen sie gehostet werden, zu regulieren oder einzuschränken.

Die CFTC sieht diese Schritte als direkte Herausforderung für ihr gesetzliches Mandat. Die Behörde sagt, der Kongress habe den CEA speziell dafür entworfen, genau diese Art von regulatorischem Konflikt zu verhindern. Ein einheitlicher nationaler Rahmen sei, so argumentiert sie, viel besser für Marktteilnehmer als konkurrierende staatliche Regeln.

Die Beteiligung des DOJ signalisiert, dass die Bundesregierung das ernst nimmt.

Die Einreichung in drei separaten Bundesbezirksgerichten gleichzeitig ist ein bedeutender rechtlicher Schritt. Sie zeigt, wie weit die Konfrontation zwischen staatlichen und föderalen Regulierern eskaliert ist.

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Was als Nächstes für die Regulierung von Prediction Markets in den USA kommt

Die CFTC kämpft nicht nur vor Gericht. Die Behörde hat kürzlich eine Advanced Notice of Proposed Rulemaking herausgegeben. Dieser Prozess soll Bereiche identifizieren, in denen Unklarheit darüber besteht, wie der CEA auf Prediction Markets angewendet wird.

Die Behörde erwartet, Vorschriften auszugeben, die diese Verpflichtungen in der Zukunft klarstellen.

Dieser rechtliche Vorstoß kommt, während Prediction Markets in der Öffentlichkeit an Sichtbarkeit gewinnen. Insbesondere Political-Event-Contracts haben große Aufmerksamkeit im Mainstream auf sich gezogen. Immer mehr Nutzer handeln Verträge, die an Wahlen, Wirtschaftsdaten und andere reale Ergebnisse gekoppelt sind.

Das Ergebnis dieser Klagen könnte die Art und Weise verändern, wie Prediction Markets im ganzen Land funktionieren.

Wenn die CFTC gewinnt, werden Bundesstaaten klare Grenzen dafür haben, wie weit sie gehen können. Die Verfahren stecken noch in einem frühen Stadium, aber die Auswirkungen auf den breiteren Krypto- und Derivatebereich sind erheblich.

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