Gate News-Mitteilung: Die Aktivitäten großer Chainlink-(LINK)-Wale haben in letzter Zeit deutlich zugenommen, doch der Preis fällt seit sieben Monaten in Folge, was die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich zieht. Laut dem CryptoQuant-Analysten Darkfost liegen die täglichen Abflüsse einzelner CEX-Top-10-Wale in letzter Zeit durchgehend bei über 8000 LINK; seit Mitte Februar ist das durchschnittliche monatliche Abflussvolumen von etwa 2000 LINK auf 2600 LINK gestiegen, was auf eine anhaltend zunehmende Aktivität großer Inhaber hindeutet. Solche Abhebungen reduzieren normalerweise die Liquidität auf der Verkaufsseite, doch zuvor hatte eine ähnliche Akkumulationsphase die Marktrichtung nicht verändert.
Was den institutionellen Bedarf betrifft, bestehen weiterhin Zuflüsse in den LINK-Spot-ETF, allerdings ist eine deutliche Verlangsamung zu erkennen. Laut Daten von SoSoValue sind die kumulierten Mittelzuflüsse seit der Einführung des LINK-Spot-ETFs durch Grayscale und Bitwise bereits auf über 98 Millionen US-Dollar gestiegen. Das monatliche Zuflussvolumen ist jedoch von über 59 Millionen US-Dollar im Dezember des Vorjahres auf etwa 10,8 Millionen US-Dollar im März gefallen; außerdem kam es mehrfach zu Tagen mit Null-Zuflüssen, was zeigt, dass die institutionelle Nachfrage weiterhin eher verhalten ist.
Der Preis steht weiterhin unter starkem Druck. LINK fällt seit September 2025 in Folge seit sieben Monaten und stellt damit die längste Serie an aufeinanderfolgenden Rückgängen in der Geschichte auf. Anfang April lag der Preis bei etwa 8,5 US-Dollar, was einem Rückgang von ungefähr 2,3% entspricht. Der Widerspruch zwischen ständigem Aufstocken durch Wale und schwacher Preisentwicklung sorgt für Uneinigkeit darüber, wie sich der Markt künftig entwickeln wird. Großanleger könnten sich auf eine Preiswende vorbereiten oder in einem langfristigen Abwärtstrend Käufe zu niedrigen Kursen tätigen.
Beobachter weisen darauf hin, dass der zukünftige Verlauf von LINK möglicherweise von der allgemeinen Stimmung im gesamten Kryptomarkt abhängt. Wenn die Markstimmung sich verbessert, könnten die Aufstockungen großer Inhaber dem Preis Rückhalt geben; andernfalls könnte der Preis kurzfristig weiterhin unter Druck stehen. Anleger sollten das Walverhalten und die Veränderungen bei den Zuflüssen in den LINK-Spot-ETF im Blick behalten, um zu beurteilen, ob sich LINK in einer Bodenbildungs- und Akkumulationsphase befindet oder noch in einem Anpassungsbereich.