Mastercard investiert 1,8 Milliarden Dollar in die Übernahme des Stablecoin-Infrastruktur-Startups BVNK und dringt vollständig in "On-Chain B2B Payments" ein

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Der globale Zahlungsgigant Mastercard kündigte am 17. Taipei-Zeit an, dass er das Stablecoin-Infrastruktur-Startup BVNK für bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar übernimmt. Diese Akquisition ist nicht nur eine der größten im Bereich der Stablecoins, sondern symbolisiert auch die umfassende Transformation traditioneller Kreditkartennetzwerke hin zu „On-Chain-Zahlungen“, um die Dominanz im grenzüberschreitenden B2B- und Tokenized-Asset-Bereich zu sichern.
(Vorheriger Kontext: Web3 und Alltagszahlungen verbinden! Mastercard startet „Crypto Partnership Program“, das 85 Unternehmen für On-Chain-Zahlungen vereint)
(Hintergrund: Visa, Mastercard dämpfen Erwartungen: Stablecoins sind kurzfristig nicht in der Lage, den Alltag im Zahlungsverkehr grundlegend zu verändern; bestehende Systeme sind bereits ausreichend nutzerfreundlich)

Inhaltsverzeichnis

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  • Ergänzung des digitalen Asset-Puzzles: Stablecoins, Tokenized Deposits und Assets
  • Offizielle Interpretation: Es geht um „die Stärkung der Wahlmöglichkeiten der Nutzer“
  • Das „On-Chain-Erwachen“ traditioneller Zahlungsriesen

Mit dem Übergang digitaler Assets von der Experimentierphase zur groß angelegten Kommerzialisierung festigt Mastercard seine zentrale Position im nächsten Finanzsystem. Am 17. März kündigte das Unternehmen offiziell an, BVNK für bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar (inklusive 1,5 Milliarden US-Dollar Basispreis und 300 Millionen US-Dollar Eventualzahlungen) zu übernehmen.

Diese Akquisition gilt als Grundpfeiler der Mastercard-Strategie „Global Value Movement“, die darauf abzielt, die Effizienz der Blockchain mit dem Vertrauen traditioneller Finanznetzwerke zu verbinden.

Ergänzung des digitalen Asset-Puzzles: Stablecoins, Tokenized Deposits und Assets

Mastercard betonte in der Ankündigung, dass technologische Entwicklungen die Art und Weise, wie Menschen und Unternehmen Werte austauschen, kontinuierlich verändern. Obwohl sich der Markt noch in den Anfängen befindet, hat das globale Volumen digitaler Währungen im Zahlungsverkehr bis 2025 bereits 350 Milliarden US-Dollar überschritten. Mit zunehmender Regulierungssicherheit in verschiedenen Ländern wächst die Nachfrage nach Stablecoins und tokenisierten Einlagen explosionsartig.

Nach der Übernahme von BVNK wird Mastercard Zugang zu dessen leistungsfähiger Infrastruktur für digitale Assets erhalten und folgende strategische Ziele verfolgen:

  • Interoperabilität: Nahtlose Verbindung zwischen Fiat-Netzwerken und Stablecoin-Ökosystemen schaffen
  • Finanzinstitutionen stärken: Banken und andere Kunden direkt bei Stablecoin-Zahlungen, tokenisierten Einlagen und Assets unterstützen
  • Zahlungsszenarien erweitern: Die Vorteile von On-Chain-Zahlungen (schnell, transparent, programmierbar) in das bestehende globale Zahlungssystem integrieren

Offizielle Interpretation: Es geht um „die Stärkung der Wahlmöglichkeiten der Nutzer“

Jorn Lambert, Chief Product Officer von Mastercard, erklärte in der offiziellen Mitteilung:

„Wir setzen uns dafür ein, den Unternehmen und Privatpersonen mehr Wahlmöglichkeiten zu bieten, um Werte in der gewünschten Weise auszutauschen. Die Technologie von BVNK ergänzt das globale Netzwerk von Mastercard und ermöglicht es Finanzinstituten, neue Anwendungsfälle wie grenzüberschreitende Abrechnungen und Echtzeit-Finanzmanagement zu lösen.“

Seit der Gründung im Jahr 2021 bietet BVNK Brückendienste zwischen Stablecoins und Fiat in über 130 Ländern an. Nach Abschluss der Akquisition (voraussichtlich bis Ende 2026) kann Mastercard direkt auf die bestehenden Compliance- und Technologieressourcen von BVNK zugreifen, was die Entwicklungszeit im Web3-Zahlungsbereich erheblich verkürzt.

Das „On-Chain-Erwachen“ traditioneller Zahlungsriesen

Analysten weisen darauf hin, dass Mastercards Investition von 1,8 Milliarden US-Dollar nicht nur dazu dient, dem Druck von Wettbewerbern wie Stripe (mit der Übernahme von Bridge) oder Coinbase standzuhalten, sondern vor allem, um im „Internet of Value“ die führende Position im unteren Bereich des Wertnetzwerks zu sichern. Wenn traditionelle Kreditkartennetze native Unterstützung für Stablecoins bieten, könnten die langwierigen und teuren grenzüberschreitenden B2B-Überweisungen grundlegend gelöst werden.

Der Abschluss dieser Transaktion wird voraussichtlich bis Ende 2026 erfolgen und könnte als wegweisendes Beispiel für die Integration im Bereich der Krypto-Infrastruktur gelten.

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