Unternehmensregeln für Kryptowährungen erlauben Firmen den Handel mit großen Coins wie Bitcoin und Ethereum, schließen jedoch USDT und USDC aus.
Regulierungsbehörden berufen sich auf Devisengesetze, die grenzüberschreitende Zahlungen über lizenzierte Banken vorschreiben, nicht über Stablecoins.
Einige Firmen lobbyierten für die Nutzung von Stablecoins für schnellere Zahlungen, aber die Vorschläge befinden sich noch in Prüfung im Nationalen Parlament.
Südkoreanische Finanzaufsichtsbehörden planen, Unternehmen den Handel mit dollargebundenen Stablecoins wie USDT und USDC im Rahmen der kommenden Krypto-Richtlinien zu untersagen. Die Finanzdienstleistungs-Kommission bestätigte diese Entscheidung während politischer Diskussionen, die um den 5. März 2026 berichtet wurden. Beamte sagen, dass Devisengesetze Stablecoins nicht als Zahlungsmittel anerkennen, was rechtliche Konflikte für Unternehmensgeschäfte schafft.
Die Finanzdienstleistungs-Kommission Südkoreas bereitet Richtlinien für den Handel mit Kryptowährungen durch börsennotierte Unternehmen vor. Diese Regeln werden den digitalen Vermögenswerthandel für Unternehmen nach fast einem Jahrzehnt wieder eröffnen.
Allerdings beabsichtigen die Regulierungsbehörden, Stablecoins wie Tethers USDT und USD Coin auszuschließen. Laut der lokalen Zeitung Herald Kyungjae hat eine Arbeitsgruppe diese Entscheidung finalisiert. Eine Quelle, die der Arbeitsgruppe nahe steht, sagte der Zeitung, die Beratungen seien beendet.
Die Quelle fügte hinzu, dass die Entscheidung seitens der Regulierungsbehörden endgültig sei. Nach den Richtlinien könnten Krypto-Börsen schließlich Firmenkonten für inländische Unternehmen eröffnen. Das vorgeschlagene Rahmenwerk wird jedoch keine dollargebundenen Stablecoins enthalten.
Die Finanzdienstleistungs-Kommission möchte, dass Unternehmen internationale Zahlungen über Devisenbanken abwickeln. Daher bevorzugen die Regulierungsbehörden bestehende Bankkanäle für grenzüberschreitende Abwicklungen.
Mehrere börsennotierte südkoreanische Unternehmen, die im grenzüberschreitenden Handel tätig sind, forderten Zugang zu Stablecoins. Laut lokalen Berichten wollten diese Firmen USDT oder USDC in ihren Bilanzen halten.
Führungskräfte argumentierten, Stablecoins könnten schnellere internationale Zahlungen unterstützen. Sie sagten auch, die Token würden Echtzeit-Wechselkurse für Abrechnungen ermöglichen. Zudem behaupteten die Unternehmen, Stablecoins könnten das Risiko von Währungsschwankungen bei Auslandstransaktionen verringern. Ihre Lobbyarbeit erreichte im letzten Jahr die Gesetzgeber.
Im Oktober entwarfen Gesetzgeber einen Gesetzentwurf, der Stablecoins als Zahlungsmittel erlaubt. Das Vorhaben befindet sich jedoch noch in Prüfung innerhalb eines Ausschusses des Nationalen Parlaments. Während die Abgeordneten die Maßnahme diskutieren, hat die Finanzdienstleistungs-Kommission die Regulierungsvorgaben vorangetrieben.
Das aktuelle Außenwirtschaftsgesetz erkennt Stablecoins nicht als externe Zahlungsmittel an. Daher sagen die Regulierungsbehörden, dass die Nutzung durch Unternehmen im Widerspruch zu bestehenden Gesetzen stehen würde. In Südkorea müssen ausländische Zahlungen über lizenzierte Devisenbanken abgewickelt werden.
Die Zulassung von Stablecoins könnte dazu führen, dass Unternehmen Vermögenswerte halten, die sie rechtlich nicht für den Handel verwenden dürfen. Die Behörden äußerten auch Bedenken hinsichtlich des frühen Marktverhaltens. Beamte warnten, dass eine plötzliche Legalisierung unkontrollierte Investitionstätigkeiten auslösen könnte.
Trotz der Beschränkungen für Stablecoins plant die Regierung, den institutionellen Handel mit großen Kryptowährungen zu erlauben. Laut Diskussionen aus der Sitzung des Virtual Asset Committee im März 2026 könnten börsennotierte Firmen Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum kaufen.
Gleichzeitig prüfen die politischen Entscheidungsträger separate Regeln für die inländische Ausgabe von Stablecoins. Einige Vorschläge verlangen, dass Emittenten mindestens 5 Milliarden KRW Kapital halten. Behörden diskutierten auch, Banken dazu zu verpflichten, Mehrheitsbeteiligungen an Stablecoin-Unternehmen zu halten. Zusätzliche Regeln könnten die Beteiligung der Hauptaktionäre an Krypto-Börsen auf 20 % begrenzen, mit einigen Ausnahmen bis zu 34 %.