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Sillytuna, einer der frühesten NFT-Wale auf Ethereum, hat einen Crypto-Diebstahl in Höhe von 24 Millionen US-Dollar gemeldet, der angeblich eine Kombination aus einer On-Chain-Adressvergiftung, offline Gewalt und Drohungen war.
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In einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk X am 4. März berichtete der Trader, bekannt als Sillytuna, dass er Opfer eines Crypto-Diebstahls in Höhe von 24 Millionen US-Dollar in AUSD/aEThUSDC aus seiner Brieftasche wurde.
Herr Silly behauptet, die Behörden seien eingeschaltet worden, nicht nur wegen der enormen Geldsumme, die gestohlen wurde, sondern auch, weil das Verbrechen nicht nur online stattfand. Er beschreibt es als einen gewalttätigen Raubüberfall, bei dem er körperlich unversehrt blieb, aber tief erschüttert wurde.
Nach dem Vorfall erklärte Herr Silly, er werde den Kryptobereich verlassen und zeigte sich dankbar, noch seine „Gliedmaßen“ zu haben.
In einem anderen Beitrag am 5. März bot Herr Silly eine großzügige Belohnung für jeden an, der einen Teil der Gelder wiederbeschaffen kann, selbst wenn er an dem ursprünglichen Verbrechen beteiligt war.
Das wahrscheinlichste Szenario bei solchen Fällen ist eine hybride Operation, bei der Online-Recherche und Social Engineering lange vor einer offensichtlichen Bedrohung den Rahmen setzen. Kriminelle können unbemerkt die On-Chain-Fußspur, die Präsenz in sozialen Medien und die realen Routinen eines Ziels kartieren und dann mit einfachen Tricks wie Adressvergiftung sicherstellen, dass bei einer großen Transaktion letztlich Gelder in ihre Infrastruktur fließen.
Sobald ein Opfer bemerkt, dass etwas nicht stimmt, kann die Operation eskalieren und zu Doxxing, Erpressung und sogar persönlichen Einschüchterungs- oder Entführungsdrohungen führen.
Verwandte Lektüre: Korea lockert 20%-Verbot für Krypto-Börsen, während Regulierungsbehörden nach einem „mittleren Weg“ für die Governance suchen## Eine Kette großer Krypto-Diebstähle
Der Angriff auf Sillytuna ist ein weiteres Beispiel für die jüngsten katastrophalen Verluste im Zusammenhang mit gewalttätigen Situationen in der Krypto-Welt. Im Dezember 2025 verlor ein einzelner Trader fast 50 Millionen US-Dollar in USDT, nachdem er eine vergiftete Adresse aus seiner eigenen Transaktionshistorie kopiert hatte. Er bot öffentlich eine siebenstellige „friedliche Lösung“-Belohnung an, falls der Angreifer den Großteil der Gelder zurückgibt. Betrugsverfolgungsfirmen weisen auch auf mindestens zwei weitere Opfer hin, die in nur zwei Monaten etwa 62 Millionen US-Dollar durch ähnliche Adressvergiftungsfehler verloren haben, während physische „Wrench-Attacken“ und Entführungen gegen Krypto-Inhaber weltweit zugenommen haben.
Solche Hackerangriffe sind meist eine mehrschichtige Kampagne und kein einzelner Hack. Sie sind darauf ausgelegt, jede Schwachstelle zwischen der Schnittstelle der Brieftasche einer Person und ihrer realen Verwundbarkeit auszunutzen.
Diese Situation zeigt der Krypto-Community die unangenehme Wahrheit, dass man nicht „rücksichtslos“ oder technisch inkompetent sein muss, um in eine solche Lage zu geraten. Selbst die Größten können durch koordinierte Angriffe fallen, niemand ist sicher.

ETHs Preistrends zeigen auf dem Tageschart nach unten. Quelle: ETHUSD auf Tradingview
Titelbild von ChatGPT, ETHUSD-Chart von Tradingview
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